• Das Anne Frank Zentrum vermittelt historisch-politische Bildung für Kinder, Jugendliche und Erwachsene anhand des Lebens und des Tagebuchs von Anne Frank. Im Rahmen der Dauerausstellung in Berlin lernen Kindern und Jugendlichen anhand der Biografie von Anne Frank über die Zeit des Nationalsozialismus. Auch werden Bezüge zur Gegenwart präsentiert. Im Mittelpunkt der Evaluation steht das pädagogische Begleitangebot „Anne Frank – eine Geschichte für heute“.

  • Das Modellprojekt #LeichtOnline (Akronym #LO) der Lebenshilfe Hamburg nimmt die Bedürfnisse von Menschen mit geistiger Behinderung bei der Realisierung digitaler Barrierefreiheit und damit gleichberechtigter Teilhabe in den Blick. Über empirische Analysen und Usability-Tests zur Internet- und App-Nutzung sollen Erkenntnisse zu diesen Bedürfnissen gewonnen werden. Darauf aufbauend werden u. a. Anforderungen für die Gestaltung von Webseiten definiert, konkrete Umsetzungen erprobt und Gestaltungshilfen entwickelt.

  • Die bundesweite Präventionskampagne der Deutschen Aidshilfe ICH WEISS WAS ICH TU (IWWIT) wurde 2008 ins Leben gerufen. IWWIT ist die Präventionskampagne der Deutschen Aidshilfe für SBTIQ+ Personen und andere Männer, die Sex mit Männern haben, sowie alle Menschen, die sich der schwulen Community zugehörig fühlen. Ziel der Kampagne ist es, über sexuelle Gesundheit, insbesondere HIV und STI aufzuklären, Diskriminierung abzubauen sowie die Selbstbestimmung zu fördern. 

  • Die Open Music Academy (OMA) ist eine seit Februar 2022 als öffentlich zugängliche digitale Plattform (WebApp openmusic.academy) verfügbar, die kostenlose Open Educational Resources (OER) im Musikbereich anbietet. Entwickelt an der Hochschule für Musik und Theater München (HMTM) unter der von Leitung von Prof. Dr. Ulrich Kaiser, gefördert durch die Stiftung Innovation in der Hochschullehre (StIL) bis Ende 2025, zielt die OMA darauf ab, eine zukunftsweisende Musikausbildung zu fördern und die Zusammenarbeit zwischen Lehrenden und Lernenden zu stärken.

  • Univation evaluiert im Auftrag der Clubcommission Berlin das Projekt „Mental Health in Clubs“, welches neue Wege erprobt, die Gesundheit am Arbeitsplatz von Mitarbeitenden im Nachtleben zu fördern. Das Projekt will die individuelle Resilienz der Mitarbeitenden und Führungskräfte stärken und zugleich die Widerstandsfähigkeit der Clubs als Organisation verbessern. 

  • Im Rahmen des Modellprojekts „Miteinander-Füreinander“ werden bundesweit an 112 Standorten des Malteser Hilfsdienst e. V. Maßnahmen zur Prävention von Einsamkeit im Alter umgesetzt. Das Modellprojekt wird von Univation, Institut für Evaluation, Dr. Beywl & Associates GmbH, und dem Institut für Gerontologische Forschung e. V. evaluiert. Der Zweck der Evaluation besteht darin, die Wirksamkeit der im Projekt gewählten Zugänge und Angebote für die Zielgruppe zu prüfen.

  • Der Zukunftswettbewerb #mobilwandel2035 des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit möchte einen langfristigen Beitrag für die Verkehrswende leisten, die gleichermaßen Mobilitäts- und Nachhaltigkeitsanforderungen erfüllt und damit ein Baustein für die Erreichung nationaler und internationaler Klimaziele ist. Zu diesem Zweck soll das Thema Mobilität auf kommunaler Ebene adressiert werden.

  • Durch die Bundesrahmenempfehlung zum Präventionsgesetz erlangt die Gesundheitsförderung in Lebenswelten einen hohen Stellenwert. Damit nimmt auch die Bedeutung von gesundheitsförderlichem Erleben und Verhalten im Setting Kindertagesstätten zu. Der Settingansatz zielt darauf ab, die Rahmenbedingungen für ein gesundes Aufwachsen und Leben von Kindern zu gestalten. Verletzendes Verhalten von Fachkräften in Kindertagesstätten ist bislang ein Tabuthema. Es fehlen Konzepte und erprobte Ansätze zur Förderung gelingender Fachkraft-Kind-Interaktion im Setting Kindertagesstätten.

  • Die Evaluation wird durchgeführt in Kooperation von ISIconsult - Institut für Sozialinnovation Consulting UG, KATALYSE Institut e.V., corsus - corporate sustainability GmbH und Univation GmbH.

    Das Bundeskabinett hat im Februar 2019 die vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) vorgelegte Nationale Strategie zur Reduzierung der Lebensmittelverschwendung verabschiedet. Hierin ist beschrieben, mit welchen Maßnahmen bis 2030 dazu beigetragen werden soll, die Lebensmittelverschwendung in Deutschland pro Kopf und Jahr auf Einzelhandels- und Verbraucherebene zu halbieren und die entlang der Produktions- und Lieferkette entstehenden Lebensmittelabfälle einschließlich Nachernteverlusten zu verringern. Es werden Herausforderungen beschrieben und Maßnahmen identifiziert, die in die praktische Umsetzung gebracht werden sollen, wobei Akteursgruppen aus allen Sektoren sowie Verbraucherinnen und Verbraucher einen Beitrag leisten sollen.