• Univation wurde von der Fachstelle Gender und Diversität NRW (FUMA) im Rahmen des Projekts #connect mit einer Befragung zur Neuaufsetzung des Angebots Methoden-Koffer („Methoden im Koffer für alle“, kurz MIKA) beauftragt. Mit der Befragung der pädagogischen Fachkräfte sollen alle bisher im Rahmen des alten MIKA-Koffers verwendeten Methoden auf Einsatzbarkeit insbesondere auch für geflüchtete Kinder und unter Berücksichtigung einer intersektionalen Perspektive untersucht werden.

  • In Baden-Württemberg übernehmen sogenannte Servicehelfer im Sozial- und Gesundheitswesen nach einer zweijährigen Ausbildung betreuende und unterstützende Tätigkeiten in Einrichtungen der Altenpflege und Behindertenhilfe sowie in Krankenhäusern und im ambulanten und häuslichen Bereich. Dadurch leistet die Ausbildung auch einen Beitrag zur Bekämpfung des Fachkräftemangels. Im Rahmen einer Evaluation ermitteln die Berner Fachhochschule zusammen mit Univation in mehreren Modulen den volks- und betriebswirtschaftlichen Nutzen der Ausbildung.

  • Der Bike Bridge e. V. verfolgt mit dem durch die Aktion Mensch Stiftung geförderten Modellprojekt das Ziel, interkulturelle Begegnung auf Augenhöhe zwischen Geflüchteten, Menschen mit Migrationshintergrund und der lokalen Bevölkerung zu schaffen. Hierzu werden Fahrradkurse für Frauen mit Flucht- bzw. Migrationserfahrung, die sich am Standort Freiburg bereits bewährt haben, im Rahmen des Projekts auf sechs weitere Standorte (darunter Hamburg, Köln und Berlin) möglichst nachhaltig übertragen. An jedem Standort werden dazu mit lokalen Kooperationspartnern „Bike & Belong-Kurse“ angeboten, für die zuvor Multiplikator*innen und Trainerinnen qualifiziert werden. Das Projekt wird durch den Bike Bridge e. V. von Freiburg aus koordiniert. Die Kursteilnehmerinnen erlernen das Radfahren, tauschen sich in den Kursen aber auch mit anderen aus und erhalten ein vielfältiges Angebot an kulturellen und Freizeitaktivitäten.

  • Univation führt eine Qualifizierungsreihe im Auftrag des Zentrums für Schulqualität und Lehrerbildung (ZSL) in Baden-Württemberg durch, die sich an Ausbilderinnen und Ausbilder aus den vier Seminaren für Berufliche Schulen richtet. In drei Modulen (November 2021 / Februar 2022 / Sommer 2022) werden die Teilnehmenden angeleitet, eigene Evaluationen zum Thema Medienkompetenz der angehenden Lehrkräfte zu planen.

  • Gegenstand der Evaluation ist das im Rahmen des Nationalen Aktionsplans IN FORM geförderte Projekt „Zukunftsfähiges Kita- und Schulessen“ der Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung Rheinland-Pfalz (VNS RLP), das in 2021 und 2022 umgesetzt wird. Das VNS-Team rückt im Projekt das Thema Nachhaltigkeit von Verpflegung in den Fokus. Konkret sollen Bewertungsindikatoren für „Nachhaltigkeit“ in der Kita- und Schulverpflegung in einer Checkliste zusammengefasst und relevanten Akteursgruppen so bekannt gemacht werden.

  • An vielen deutschen Geburtskliniken sind „Babylotsendienste“ etabliert, damit Familien frühzeitig Zugänge zum Hilfesystem und passgenaue Unterstützung lokaler Anbieter erhalten. Die Aufgaben von „Babylotsinnen“ sind, psychosozial belastete Familien in Geburtskliniken rund um Schwangerschaft und Geburt zu identifizieren, klärende Gespräche anzubieten und in ihrer Lotsenfunktion auf Wunsch der Familien die Vermittlung an lokale Unterstützungsdienste zu übernehmen.

  • Das Praktikumsprogramm der Leibniz-Forschungsmuseen „Next Generation“ ist ein im Rahmen des Aktionsplans der Leibniz-Forschungsmuseen verortetes Programm, welches Vielfalt im musealen Kontext fördern will und die Schaffung eines Raums für strukturell unterrepräsentierte Personengruppen zum Ziel hat. Das Praktikum richtet sich insbesondere an Bachelor- und Master-Studierende mit Zuwanderungsgeschichte, eigener oder familiärer Fluchterfahrung sowie BIPoC-Studierende. In einem Zeitraum von 8 Wochen können die Studierenden Erfahrungen in den Forschungsmuseen sammeln und dabei eigene Projekte erarbeiten.

  • Der Verband der Privaten Krankenversicherung e.V. (PKV-Verband) fördert die Projekte Qualitätssiegel Lebensort Vielfalt® und PfleBeO, welche beide auf eine gesundheitsfördernde Organisationsentwicklung in der Pflege zielen. Beide Projekte etablieren sich aktuell im digitalen Raum und beschreiten hierbei neue Wege. Sie setzen auch zukünftig auf eine hybride Durchführung ihrer Angebote.

  • Das Nationale Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) evaluiert die Verzahnung von Gesundheitswesen und der Kinder- und Jugendhilfe in Baden-Württemberg. Ziel dieser Studie ist aufzuzeigen, ob durch die in Baden-Württemberg geschaffenen Strukturen – insbesondere die Qualitätszirkel Frühe Hilfen - Familien mit psychosozialen Belastungen früher erkannt und in adäquate Hilfs-angebote der Frühen Hilfen vermittelt werden können.