• Anfang 2006 hat das damalige Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) das Programm zur Innovationsförderung (IFP) initiiert. Es ist Bestandteil der „Hightech-Strategie für Deutschland“ der Bundesregierung. Das IFP ist auf die Unterstützung technischer sowie nicht-technischer Innovationen in Deutschland in den Bereichen Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz ausgerichtet.

  • Univation hat zwischen November 2017 und April 2018 im Auftrag des Hildegardis-Vereins e.V. das Programm „Kirche im Mentoring – Frauen steigen auf“ evaluiert. Dieses Mentoring-Programm richtet sich an weibliche Nachwuchskräfte und zielt auf die Steigerung des Anteils von Frauen in Führungspositionen in der katholischen Kirche. Es wird seit September 2015 vom Hildegardis-Verein, der Deutschen Bischofskonferenz und 14 deutschen (Erz-)Bistümern durchgeführt. Der erste Durchgang (mit zwei Gruppen) endete im September 2017.

  • Seit 2004 besteht in Nordrhein-Westfalen die Landesinitiative Demenz-Service (LID NRW). Die Landesinitiative soll die Situation von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen verbessern. Informations- und Qualifizierungsangebote, Angebote zur kleinräumigen Strukturentwicklung und Netzwerkarbeit sollen die Lebenssituation von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen positiv beeinflussen.

  • Kommunen stehen bei der Gestaltung der Rahmenbedingungen für das Zusammenleben der Menschen und die aktive Teilhabe am gesellschaftlichen Leben vor vielfältigen Herausforderungen, die maßgeblich aus dem demographischen Wandel, der Globalisierung, der Digitalisierung, knapper werdenden Ressourcen und einer zunehmenden sozialen Spaltung resultieren. Das Programm „Lebenswerte Kommune“ möchte einen Beitrag dazu leisten, dass Kommunen sich offen, nachhaltig und smart entwickeln.

  • Im Rahmen des Programms „Sommercamp futOUR“ führt die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung Feriencamps zur Berufsorientierung und zur Förderung sozialer Kompetenzen von Jugendlichen in Berlin, Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen durch. Ziel des Programms ist es, dass Schülerinnen und Schüler aus Förder-, Gesamt-, Haupt- und Realschulen ihre Stärken kennen lernen, sich intensiv mit ihrer Zukunftsplanung auseinandersetzen und realistische Berufsvorstellungen entwickeln. Insgesamt können pro Jahr rund 170 Schülerinnen und Schüler an den Camps teilnehmen.

  • Die Aktivitäten und Projekte der Bertelsmann Stiftung zur Bürgerbeteiligung reichen bis ins Jahr 2008 zurück und wurden durch das seit dem Jahr 2012 laufende Programm „Zukunft der Demokratie“ gebündelt. Die Evaluation des Programms hat zwei Schwerpunkte, die sowohl die aktuellen zwei (Teil-)Projekte des Programms als auch vorherige Aktivitäten einbeziehen:

  • Mit ihren in ganz NRW umgesetzten Workshops, die sich an Frauen mit Wohneigentum richten, will die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen die Handlungskompetenz der Teilnehmerinnen unterstützen, Sanierungsentscheidungen zu treffen und umzusetzen. Dazu geben Fachreferentinnen in den Workshops Inputs, gehen auf individuelle Fragen ein, weisen auf weitere Informations-/Beratungs-/Unterstützungsangebote hin und regen die Teilnehmerinnen zum Austausch an. Schulungsmaterialien vermitteln weitere Informationen.

  • Die Stadt Nidau (CH) führt in Form einer dreijährigen Pilotphase zum 1. August 2015 ein Angebot der Schulsozialarbeit an drei Nidauer Schulen ein. Mit dem Angebot soll u. a. auf die sozialen und persönlichen Problemlagen der Schülerinnen und Schüler eingegangen werden und die hierdurch entstehenden zusätzlichen Belastungen an den Schulen und im Sozialraum reduziert werden.

  • Univation wurde durch den Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung beauftragt, in der Zeit von August 2016 bis August 2017 das Gefängnistheaterprojekt aufBruch KUNST GEFÄNGNIS STADT  zu evaluieren. Die Angebote von aufBruch richten sich an Inhaftierte in Berliner Strafvollzugseinrichtungen mit dem Ziel, den Inhaftierten „eine Sprache, eine Stimme und ein Gesicht zu verleihen, das die Möglichkeit einer vorurteilsfreien Begegnung zwischen Draussen und Drinnen schafft“ und „ein lebendiges Theater auf künstlerisch hohem Niveau“ zu ermöglichen.