• Im Januar 2007 startete das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) das Bundesprogramm `Vielfalt tut gut – Jugend für Toleranz und Demokratie´. Mittels vorrangig präventiv-pädagogischer Interventionen sollten ein Verständnis für gemeinsame Grundwerte und kulturelle Vielfalt entwickelt, die Achtung der Menschenwürde gefördert und jede Form von Extremismus bekämpft werden. Neben lokalen Aktionsplänen (Programmsäule 1) sollen innovative Modellprojekte in verschiedenen Themenschwerpunkten zur Zielerreichung beitragen.

  • Fast immer sind Kinder und Jugendliche von politischen Entscheidungen betroffen. Selten haben sie Gelegenheit, diese Entscheidungen zu beeinflussen. Aber auch junge Menschen sollten die Chance bekommen, an den gesellschaftlichen Debatten teilzunehmen und über die zukünftige Gestalt unseres Gemeinwesens mit zu entscheiden.

  • Univation führt von November 2006 bis zum April 2007 beim Arbeitsförderbetrieb gGmbh der Stadt Worms ein Training zur Selbstevaluation durch. Im Training werden die spezifischen Arbeitschritte einer Selbstevaluation vorgestellt und an von den Teilnehmenden ausgewählten Projekten konkretisiert. Das Seminar besteht aus drei Veranstaltungen und zwei begleiteten Praxisphasen. Insgesamt werden die Teilnehmenden über einen Zeitraum von ca. sechs Monaten von zwei Trainerinnen begleitet.

  • Am 22. Mai wurde das zweite Training zur Selbstevaluation in EQUAL-Entwicklungspartnerschaften erfolgreich durchgeführt. Insgesamt konnten an die 30 Personen aus Entwicklungspartnerschaften (Koordinationen und TP-Leitende) am Beispiel ihrer eigenen Tätigkeitsbereiche Einblicke in die Selbstevaluation gewinnen. Die Trainings waren praxisnah angelegt und boten Raum zur Erprobung im Rahmen von Arbeitsgruppen sowie eine Möglichkeit zum EP-übergreifenden Austausch.

  • Die Evaluation des "Jahrs der Technik 2004" wurde Ende Januar 2005 abgeschlossen. Als Ergebnisse gingen daraus ein Gesamtbericht zur Evaluation, eine Zusammenstellung von Evaluationsergebnissen zu Angeboten der Wissenschaftskommunikation und ein Bericht zur Befragung von Expertinnen und Experten zu Status Quo und Herausforderungen der deutschen Wissenschaftskommunikation hervor (s. u.). 

  • Die Anti-Defamation-League und das von ihr gegründete A WORLD OF DIFFERENCE-Institute in New York haben ein Trainingsprogramm entwickelt mit dem Ziel, Lehrer/-innen dabei zu unterstützen, den Toleranzgedanken an Schüler/-innen zu vermitteln. Dieses in den USA vielfach eingesetzte Programm wurde im Rahmen der Toleranz-Initiative der Bertelsmann Wissenschaftsstiftung für Deutschland adaptiert.

  • Die Evaluation des „Jahrs der Chemie 2003" wurde Ende Januar 2004 abgeschlossen. Es gingen daraus ein Endbericht und ein Supplemendum zum Bericht hervor, in dem der Versuch unternommen wurde, Zielgruppen der Wissenschaftskommunikation nach ihrer Wahrnehmung von Wissenschaft zu typologisieren. Bericht und das Supplement sind als Download verfügbar (s. u.).

  • QIP (Qualität in der Prävention) ist ein wissenschaftlich fundiertes Verfahren zur Qualitätsentwicklung im Bereich der Prävention, das von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) für den internationalen Einsatz in der HIV-Prävention angepasst wurde. Univation wurde von der BZgA damit beauftragt, das Verfahren zu aktualisieren und nutzerfreundlicher zu gestalten.

  • Die Deutsche Aidshilfe hat Univation mit der begleitenden Evaluation des Modellprojektes „Qualitätsentwicklung in der Selbsthilfe für MSM* (Männer, die Sex mit Männern haben), die psychoaktive Substanzen im sexuellen Setting konsumieren“ {quapsss} beauftragt. Zielsetzung des Projektes ist es, durch evidenzbasierte Gruppenangebote zu einer Verbesserung der gesundheitlichen Entwicklung von MSM*, die ChemSex praktizieren, beizutragen.