• In Rheinland-Pfalz gibt es sechs Aufnahmeeinrichtungen für Asylbegehrende (AfA) an den Standorten Trier, Speyer, Hermeskeil, Kusel, Bitburg und Hunsrück/Hahn, deren Angebotsstrukturen evaluiert werden sollen. Die einzelnen Standorte werden durch die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion des Landes (ADD) betrieben. Die Evaluation soll in erster Linie Hinweise zur Optimierung bzw. Verbesserung der Angebote (bspw.

  • Das Präventionsprogramm „Messer Machen Mörder“ ist eine Informationsveranstaltung der Berliner Polizei, die seit 2014 durchgeführt wird. Sie richtet sich an Schüler*innen ab der 9. Klasse. Ziel ist es, das Wissen über Messergewalt, damit verbundene Konsequenzen und alternative Konfliktlösungsmöglichkeiten zu erweitern. 

  • Das Anne Frank Zentrum vermittelt historisch-politische Bildung für Kinder, Jugendliche und Erwachsene anhand des Lebens und des Tagebuchs von Anne Frank. Im Rahmen der Dauerausstellung in Berlin lernen Kindern und Jugendlichen anhand der Biografie von Anne Frank über die Zeit des Nationalsozialismus. Auch werden Bezüge zur Gegenwart präsentiert. Im Mittelpunkt der Evaluation steht das pädagogische Begleitangebot „Anne Frank – eine Geschichte für heute“.

  • Seit 2017 fördert die Landeskommission Berlin gegen Gewalt in der Senatsverwaltung für Inneres und Sport die kiezorientierte Gewaltprävention. Die Landeskommission Berlin gegen Gewalt begleitet bezirkliche Präventionsgremien, speist wissenschaftliche Expertise in die Präventionspraxis ein und fördert gewaltpräventive Projekte in den Bezirken.

  • Die Open Music Academy (OMA) ist eine seit Februar 2022 als öffentlich zugängliche digitale Plattform (WebApp openmusic.academy) verfügbar, die kostenlose Open Educational Resources (OER) im Musikbereich anbietet. Entwickelt an der Hochschule für Musik und Theater München (HMTM) unter der von Leitung von Prof. Dr. Ulrich Kaiser, gefördert durch die Stiftung Innovation in der Hochschullehre (StIL) bis Ende 2025, zielt die OMA darauf ab, eine zukunftsweisende Musikausbildung zu fördern und die Zusammenarbeit zwischen Lehrenden und Lernenden zu stärken.

  • Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft e. V. Selbsthilfe Demenz (DAlzG) ist ein Bundesverband von 130 regionalen, heterogen aufgebauten und organisierten Alzheimer-Gesellschaften, welche regelmäßig auf unterschiedlichen Wegen Informationen von der DAlzG erhalten: über eine Informations- und Austauschplattform, E-Mail-Rundschreiben, Anschreiben auf dem Postweg sowie persönliche Ansprache. Die Informationen werden innerhalb der Gesellschaften weitergegeben.

  • Univation evaluiert im Auftrag des Kinderschutzbund Landesverbandes Baden-Württemberg e. V. das „Förderprogramm für die Entwicklung und Implementierung von Schutzkonzepten“. Zweck der Evaluation ist es, fundierte Informationen zu Schutzkonzeptentwicklungsprozessen bereitzustellen. Dafür werden Fallstudien in zwei geförderten Vereinen umgesetzt. Eine Online-Befragung aller geförderten Vereine liefert eine breite Datenbasis. Zur Untersuchung von Qualitätszirkeln werden Protokolle analysiert und Interviews sowie eine weitere Online-Befragung durchgeführt.

  • Zur Förderung einer bedarfsgerechten, bedürfnisorientierten und gesundheitsfördernden Verpflegung der Senior:innen wurde im Juni 2020 in Rheinland-Pfalz die Vernetzungsstelle Seniorenernährung (VNS SenE) eingerichtet. Die Evaluation unterstützt die Vernetzungsstelle bei der Steuerung sowie der Rechenschaftslegung, indem im Projektverlauf Daten zur Zielerreichung erhoben und Hinweise zur Weiterentwicklung von Konzept und Angeboten gesammelt werden. So sollen neben Telefoninterviews mit ausgewählten Schlüsselakteuren Vertretende der verschiedenen Zielgruppen in unterschiedlicher Form befragt werden (Online-Befragung, Interviews, Gruppendiskussion).

  • Das Programm verfolgt die Ziele einer wissenschaftlichen Revision und Weiterentwicklung eines E-Learnings Vielfalt Pflegen sowie die Neuentwicklung einer digitalen kollegialen Beratung zu Fragen der Diversitätssensibilität. Es adressiert sowohl professionell Pflegende wie auch das Pflegemanagement und Einrichtungsleitungen im Setting Pflege. Die Evaluation hat ein multimethodisches, mehrperspektivisches Design entwickelt, das die Beteiligten aus dem Programmteam und die Teilnehmenden an Qualifizierungen und kollegialen Beratungen partizipativ mit einbezieht.