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Formative Evaluation des Kita-Projekts „Mutausbruch“

Durch die Bundesrahmenempfehlung zum Präventionsgesetz erlangt die Gesundheitsförderung in Lebenswelten einen hohen Stellenwert. Damit nimmt auch die Bedeutung von gesundheitsförderlichem Erleben und Verhalten im Setting Kindertagesstätten zu. Der Settingansatz zielt darauf ab, die Rahmenbedingungen für ein gesundes Aufwachsen und Leben von Kindern zu gestalten.

Verletzendes Verhalten von Fachkräften in Kindertagesstätten ist bislang ein Tabuthema. Es fehlen Konzepte und erprobte Ansätze zur Förderung gelingender Fachkraft-Kind-Interaktion im Setting Kindertagesstätten. Vor diesem Hintergrund finanziert der Verband der Privaten Krankenversicherung (PKV) das Projekt „Mutausbruch – füreinander stark machen“, welches die Bundesarbeitsgemeinschaft Mehr Sicherheit für Kinder e.V. (BAG) koordiniert.

Zweck der formativen Evaluation ist es, die Entwicklung und Umsetzung des Projekts zu verbessern und zu untersuchen, welche Veränderungen auf den Ebenen von Kindertagesstätten, Fachkräften, Kindern und Eltern angestoßen werden.

Evaluation des Runden Tisches sexuelle und geschlechtliche Vielfalt Mannheim

Logo des Runden Tisches sexuelle und geschlechtliche Vielfalt Mannheim

Der Runde Tisch sexuelle und geschlechtliche Vielfalt Mannheim vereint im Auftrag der Stadt Mannheim Vertreter*innen der vor Ort engagierten queeren Community, der Stadtverwaltung sowie der Parteien aus dem Mannheimer Gemeinderat. Er versteht sich als offene und überparteiliche Plattform der respektvollen Begegnung und Diskussion von queerpolitischen Themen. Der Runde Tisch spricht außerdem Empfehlungen an die Stadtverwaltung und den Gemeinderat aus. Somit ist er ein wichtiges Instrument zur Erreichung der Ziele des Leitbildes "Mannheim 2030" sowie der Selbstverpflichtung als Rainbow City und LGBTIQ*-Freiheitsraum. Die Geschäftsführung des Runden Tisches obliegt der LSBTI-Beauftragung der Stadt, in deren Auftrag Univation eine Evaluation des Gremiums durchführt. 

Prozessevaluation der Nationalen Strategie zur Reduzierung der Lebensmittelverschwendung

Die Evaluation wird durchgeführt in Kooperation von ISIconsult - Institut für Sozialinnovation Consulting UG, KATALYSE Institut e.V., corsus - corporate sustainability GmbH und Univation GmbH.

Das Bundeskabinett hat im Februar 2019 die vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) vorgelegte Nationale Strategie zur Reduzierung der Lebensmittelverschwendung verabschiedet. Hierin ist beschrieben, mit welchen Maßnahmen bis 2030 dazu beigetragen werden soll, die Lebensmittelverschwendung in Deutschland pro Kopf und Jahr auf Einzelhandels- und Verbraucherebene zu halbieren und die entlang der Produktions- und Lieferkette entstehenden Lebensmittelabfälle einschließlich Nachernteverlusten zu verringern. Es werden Herausforderungen beschrieben und Maßnahmen identifiziert, die in die praktische Umsetzung gebracht werden sollen, wobei Akteursgruppen aus allen Sektoren sowie Verbraucherinnen und Verbraucher einen Beitrag leisten sollen.

Fortbildung Interne Evaluation: Initiative PASCH

Im Februar 2008 rief das Auswärtige Amt die Initiative „Schulen: Partner der Zukunft“ (PASCH) ins Leben. PASCH wird gemeinsam mit der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen, dem Goethe-Institut, dem Deutschen Akademischen Austauschdienst und dem Pädagogischen Austauschdienst der Kultusministerkonferenz umgesetzt. Die Initiative PASCH knüpft ein weltumspannendes Netz von mehr als 2.000 Schulen mit besonderer Deutschlandbindung. Das Goethe-Institut betreut rund 600 davon in über 100 Ländern.

Evaluation von digitalen Angeboten der gesundheitsfördernden Organisationsentwicklung in der Pflege

Der Verband der Privaten Krankenversicherung e.V. (PKV-Verband) fördert die Projekte Qualitätssiegel Lebensort Vielfalt® und PfleBeO, welche beide auf eine gesundheitsfördernde Organisationsentwicklung in der Pflege zielen. Beide Projekte etablieren sich aktuell im digitalen Raum und beschreiten hierbei neue Wege. Sie setzen auch zukünftig auf eine hybride Durchführung ihrer Angebote.

Das Qualitätssiegel Lebensort Vielfalt®, welches durch die Schwulenberatung Berlin gGmbH umgesetzt wird, qualifiziert und zertifiziert Einrichtungen der Pflege hinsichtlich einer nachhaltig diversitäts- und identitätssensiblen Gesundheitsförderung. Die Voraussetzungen hierfür sollen auf struktureller, organisationspolitischer sowie auf personeller Ebene geschaffen werden. Ein Teil der Leistungen werden dabei digital über die Lernplattform Moodle umgesetzt. Das Projekt selbst wurde bereits durch Univation evaluiert.

Ebenso finden auch die Angebote des PfleBeO-Projektes digital über die Plattform Moodle statt. Dabei werden Pflegeeinrichtungen dahingehend geschult und beraten, wie Einrichtungen der stationären Pflege Strukturen und Prozesse bewegungsfördernder gestalten können. Darüber hinaus dient die Plattform auch zur Vernetzung zwischen den teilnehmenden Pflegeeinrichtungen.

Qualifizierungsreihe Evaluationskompetenz in Seminaren für Berufliche Schulen

Logo ZSL

Univation führt eine Qualifizierungsreihe im Auftrag des Zentrums für Schulqualität und Lehrerbildung (ZSL) in Baden-Württemberg durch, die sich an Ausbilderinnen und Ausbilder aus den vier Seminaren für Berufliche Schulen richtet. In drei Modulen (November 2021 / Februar 2022 / Sommer 2022) werden die Teilnehmenden angeleitet, eigene Evaluationen zum Thema Medienkompetenzen der angehenden Lehrkräfte zu planen.

Evaluation der Förderrichtlinie Waldklimafonds

Der im Juni 2013 eingerichtete Waldklimafonds (WKF) des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft sowie des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit wird hinsichtlich seiner Zielerreichung, Wirkung und Wirtschaftlichkeit im Zeitraum zwischen dem 20.3.2017 und 31.12.2020 ex post evaluiert. Ziele des WKFs sind das CO2-Minderungs-, Energie- und Substitutionspotenzial von Wald und Holz stärker zu erschließen und zugleich die notwendige Anpassung der Wälder an den Klimawandel zu unterstützen.

Durchführung qualitativer Interviews im Rahmen der Evaluation des Projekts Pediatric Attention to Help (P.A.T.H)

Logo Nationales Zentrum Frühe Hilfen

Das Nationale Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) evaluiert die Verzahnung von Gesundheitswesen und der Kinder- und Jugendhilfe in Baden-Württemberg. Ziel dieser Studie ist aufzuzeigen, ob durch die in Baden-Württemberg geschaffenen Strukturen – insbesondere die Qualitätszirkel Frühe Hilfen – Familien mit psychosozialen Belastungen früher erkannt und in adäquate Hilfsangebote der Frühen Hilfen vermittelt werden können.

Evaluation der Vernetzungsstelle Seniorenernährung Rheinland-Pfalz

Zur Förderung einer bedarfsgerechten, bedürfnisorientierten und gesundheitsfördernden Verpflegung der Senior:innen wurde im Rahmen der Ernährungsinitiative für Seniorinnen und Senioren des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) im Juni 2020 in Rheinland-Pfalz die Vernetzungsstelle Seniorenernährung (VNS SenE) eingerichtet. Gefördert wird sie durch das BMEL und das Rheinland-Pfälzische Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität (MKUEM).

Prozessbegleitende Evaluation des Zukunftswettbewerbs Mobilität #mobilwandel2035

Der Zukunftswettbewerb #mobilwandel2035 des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit möchte einen langfristigen Beitrag für die Verkehrswende leisten, die gleichermaßen Mobilitäts- und Nachhaltigkeitsanforderungen erfüllt und damit ein Baustein für die Erreichung nationaler und internationaler Klimaziele ist. Zu diesem Zweck soll das Thema Mobilität auf kommunaler Ebene adressiert werden.

In der ersten Wettbewerbsphase wurden von einer interdisziplinären Jury aus knapp 140 Einreichungen zehn Gewinner ausgewählt, die in einem nächsten Schritt ihre Vision für eine nachhaltige Mobilität in Form von sogenannten Zielbildern für das Jahr 2035 entwickeln. Diese Zielbilder sollen partizipativ mit relevanten Beteiligten erarbeitet werden. Die zehn Gewinner können sich für eine zweite Förderphase bewerben, in denen sie mit Hilfe der Backcasting-Methode einen Handlungsplan für die Umsetzung der Zielbilder erarbeiten.

Der Wettbewerb wird im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit in Zusammenarbeit mit der Zukunft – Umwelt – Gesellschaft gGmbH von Univation in Kooperation mit e-fect dialog evaluation consulting eG prozessbegleitend evaluiert.

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