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Evaluation des Angebots „Kompass“

Der Bunte Kreis Münsterland e.V. bietet Familien mit Kindern mit Behinderung, mit Kindern mit chronischen Erkrankungen oder mit zu früh geborenen Kindern psychologische Beratung in den Kreisen Coesfeld und Borken sowie den kreiszugehörigen Städten an. Die Beratung wird von den Kommunen im Rahmen der Frühen Hilfen und Spendengeldern finanziert. Konkrete Ziele des Angebots sind die Stabilisierung und die Stärkung der protektiven Bewältigungsfähigkeiten wie Selbstfürsorge und Förderung der Lebensqualität und des Bindungserlebens zwischen Eltern und Kind und damit die Stabilisierung und Stärkung des Familiensystems. Das Angebot soll so langfristig zu einem Abbau der Benachteiligungen, einer besseren sozialen Teilhabe der Familien beitragen und präventiv wirken. Dabei wird mit dem Ansatz der aufsuchenden und niedrigschwelligen Unterstützung gearbeitet.

Evaluation „Miteinander-Füreinander“ des Malteser Hilfsdienst e. V.

Im Rahmen des Modellprojekts „Miteinander-Füreinander“ werden bundesweit an 112 Standorten des Malteser Hilfsdienst e. V. Maßnahmen zur Prävention von Einsamkeit im Alter umgesetzt. Das Modellprojekt wird von Univation, Institut für Evaluation, Dr. Beywl & Associates GmbH, und dem Institut für Gerontologische Forschung e. V. evaluiert. Der Zweck derr Evaluation besteht darin, die Wirksamkeit der im Projekt gewählten Zugänge und Angebote für die Zielgruppe zu prüfen.

Methodische Beratung der Zentralstelle Evaluation (ZEVA) des Landeskriminalamts (LKA) NRW bei Evaluationen

Logo von ZEVA

Das LKA NRW unterhält mit der ZEVA eine Dienststelle, die speziell für die Durchführung von Evaluationen bei der Polizei NRW verantwortlich ist. Das Aufgabenfeld der ZEVA umfasst zum einen die Betreuung externer Evaluationen, aber auch die Durchführung eigener Evaluationen als interne Fremdevaluationen.

Evaluation des Projekts „FÖRTAX“ - Förderung von taxonomischem Wissen als Grundlage für den Naturschutz – Erfolge, Defizite und Perspektiven

Das Projekt „Förderung von taxonomischem Wissen als Grundlage für den Naturschutz - Erfolge, Defizite und Perspektiven“ - kurz FörTax möchte einen Überblick über die verschiedenen Ansätze im Bereich der Artenkenntnis schaffen – von der Motivation, sich für Artenvielfalt zu interessieren bis zur taxonomischen Forschung, vom Erarbeiten taxonomischen Wissens über das Vermitteln bis zu dessen Anwendung. Ziel ist es, Erfolge und Defizite zu benennen und zu bewerten, daraus Handlungsempfehlungen für erfolgversprechende Maßnahmen für verschiedene gesellschaftliche Akteure zu formulieren und so dem zunehmenden Mangel an Expert*innen im Themenfeld entgegen zu wirken. Gefördert wird das Projekt FörTax vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) sowie der Dr. Hans Riegel-Stiftung und des Ministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz Saarland im Rahmen des Bundesprogramms Biologische Vielfalt (BPBV).

Evaluation des Modellprojekts „Integrierter Babylotsendienst“

An vielen deutschen Geburtskliniken sind „Babylotsendienste“ etabliert, damit Familien frühzeitig Zugänge zum Hilfesystem und passgenaue Unterstützung lokaler Anbieter erhalten. Die Aufgaben von „Babylotsinnen“ sind, psychosozial belastete Familien in Geburtskliniken rund um Schwangerschaft und Geburt zu identifizieren, klärende Gespräche anzubieten und in ihrer Lotsenfunktion auf Wunsch der Familien die Vermittlung an lokale Unterstützungsdienste zu übernehmen – unter anderem in die Netzwerke und Angebote der Frühen Hilfen. Einzelne Babylotsendienste werden derzeit auf gynäkologische und pädiatrische Praxen ausgeweitet. So können Schwangere auch im Rahmen der ambulanten gynäkologischen Vor- und Nachsorge zur Geburt oder Familien mit kleinen Kindern im Rahmen der ersten pädiatrischen U-Untersuchungen durch Babylotsinnen in Unterstützungsangebote vermittelt werden.

Externe nutzen- und entwicklungsorientierte fachliche Evaluation von einer digitalen Angebotsinfrastruktur in der Settingprävention (DIFA)

Logo PKV-Verband

Gegenstand der Evaluation ist eine innovative, in der Entwicklung befindliche, digitale bzw. webbasierte Angebotsinfrastruktur (DIFA), die die lebensweltbezogenen gesundheitsförderlichen und präventiven Angebote zusammenführt und einen niedrigschwelligen Zugang für die Nutzenden ermöglicht.

Formative Evaluation des Kita-Projekts „Mutausbruch“

Durch die Bundesrahmenempfehlung zum Präventionsgesetz erlangt die Gesundheitsförderung in Lebenswelten einen hohen Stellenwert. Damit nimmt auch die Bedeutung von gesundheitsförderlichem Erleben und Verhalten im Setting Kindertagesstätten zu. Der Settingansatz zielt darauf ab, die Rahmenbedingungen für ein gesundes Aufwachsen und Leben von Kindern zu gestalten.

Verletzendes Verhalten von Fachkräften in Kindertagesstätten ist bislang ein Tabuthema. Es fehlen Konzepte und erprobte Ansätze zur Förderung gelingender Fachkraft-Kind-Interaktion im Setting Kindertagesstätten. Vor diesem Hintergrund finanziert der Verband der Privaten Krankenversicherung (PKV) das Projekt „Mutausbruch – füreinander stark machen“, welches die Bundesarbeitsgemeinschaft Mehr Sicherheit für Kinder e.V. (BAG) koordiniert.

Zweck der formativen Evaluation ist es, die Entwicklung und Umsetzung des Projekts zu verbessern und zu untersuchen, welche Veränderungen auf den Ebenen von Kindertagesstätten, Fachkräften, Kindern und Eltern angestoßen werden.

Evaluation des Runden Tisches sexuelle und geschlechtliche Vielfalt Mannheim

Logo des Runden Tisches sexuelle und geschlechtliche Vielfalt Mannheim

Der Runde Tisch sexuelle und geschlechtliche Vielfalt Mannheim vereint im Auftrag der Stadt Mannheim Vertreter*innen der vor Ort engagierten queeren Community, der Stadtverwaltung sowie der Parteien aus dem Mannheimer Gemeinderat. Er versteht sich als offene und überparteiliche Plattform der respektvollen Begegnung und Diskussion von queerpolitischen Themen. Der Runde Tisch spricht außerdem Empfehlungen an die Stadtverwaltung und den Gemeinderat aus. Somit ist er ein wichtiges Instrument zur Erreichung der Ziele des Leitbildes "Mannheim 2030" sowie der Selbstverpflichtung als Rainbow City und LGBTIQ*-Freiheitsraum. Die Geschäftsführung des Runden Tisches obliegt der LSBTI-Beauftragung der Stadt, in deren Auftrag Univation eine Evaluation des Gremiums durchführt. 

Prozessevaluation der Nationalen Strategie zur Reduzierung der Lebensmittelverschwendung

Die Evaluation wird durchgeführt in Kooperation von ISIconsult - Institut für Sozialinnovation Consulting UG, KATALYSE Institut e.V., corsus - corporate sustainability GmbH und Univation GmbH.

Das Bundeskabinett hat im Februar 2019 die vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) vorgelegte Nationale Strategie zur Reduzierung der Lebensmittelverschwendung verabschiedet. Hierin ist beschrieben, mit welchen Maßnahmen bis 2030 dazu beigetragen werden soll, die Lebensmittelverschwendung in Deutschland pro Kopf und Jahr auf Einzelhandels- und Verbraucherebene zu halbieren und die entlang der Produktions- und Lieferkette entstehenden Lebensmittelabfälle einschließlich Nachernteverlusten zu verringern. Es werden Herausforderungen beschrieben und Maßnahmen identifiziert, die in die praktische Umsetzung gebracht werden sollen, wobei Akteursgruppen aus allen Sektoren sowie Verbraucherinnen und Verbraucher einen Beitrag leisten sollen.

Fortbildung Interne Evaluation: Initiative PASCH

Im Februar 2008 rief das Auswärtige Amt die Initiative „Schulen: Partner der Zukunft“ (PASCH) ins Leben. PASCH wird gemeinsam mit der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen, dem Goethe-Institut, dem Deutschen Akademischen Austauschdienst und dem Pädagogischen Austauschdienst der Kultusministerkonferenz umgesetzt. Die Initiative PASCH knüpft ein weltumspannendes Netz von mehr als 2.000 Schulen mit besonderer Deutschlandbindung. Das Goethe-Institut betreut rund 600 davon in über 100 Ländern.

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