• Die Deutsche Bahn AG und die Bundespolizei erproben im Rahmen des Forschungsvorhabens „Sicherheitsbahnhof · Forschen – Gestalten - Schützen“ in Kooperation mit think sihoch3 (https://www.think-sihoch3.com/) das Projekt „Bahnhofsläufer:innen“. Das Projekt wird zwischen Dezember 2023 und Mai 2024 an den Berliner Bahnhöfen Ostbahnhof und Südkreuz umgesetzt. Die Umsetzung vor Ort erfolgt mit einer Koordinatorin und zwei Mitarbeitenden, die an fünf Tagen im Zeitraum von ca. 11 bis 20 Uhr an den Bahnhöfen präsent sind.

  • Zur Förderung einer bedarfsgerechten, bedürfnisorientierten und gesundheitsfördernden Verpflegung der Senior:innen wurde im Juni 2020 in Rheinland-Pfalz die Vernetzungsstelle Seniorenernährung (VNS SenE) eingerichtet. Die Evaluation unterstützt die Vernetzungsstelle bei der Steuerung sowie der Rechenschaftslegung, indem im Projektverlauf Daten zur Zielerreichung erhoben und Hinweise zur Weiterentwicklung von Konzept und Angeboten gesammelt werden. So sollen neben Telefoninterviews mit ausgewählten Schlüsselakteuren Vertretende der verschiedenen Zielgruppen in unterschiedlicher Form befragt werden (Online-Befragung, Interviews, Gruppendiskussion).

  • Das Programm verfolgt die Ziele einer wissenschaftlichen Revision und Weiterentwicklung eines E-Learnings Vielfalt Pflegen sowie die Neuentwicklung einer digitalen kollegialen Beratung zu Fragen der Diversitätssensibilität. Es adressiert sowohl professionell Pflegende wie auch das Pflegemanagement und Einrichtungsleitungen im Setting Pflege. Die Evaluation hat ein multimethodisches, mehrperspektivisches Design entwickelt, das die Beteiligten aus dem Programmteam und die Teilnehmenden an Qualifizierungen und kollegialen Beratungen partizipativ mit einbezieht.

  • Das Programm Qualitätssiegel Lebensort Vielfalt® verfolgt das Ziel, nachhaltig eine diversitätssensible Gesundheitsförderung in der Pflege zu etablieren. Um das Siegel zu erhalten, durchlaufen die Einrichtungen einen Organisationsentwicklungsprozess. Die Evaluation wurde vom PKV-Verband beauftragt und wird in Kooperation von Univation GmbH und Camino gGmbH umgesetzt. Die Evaluation hat eine formative Rolle und soll dazu beizutragen, das Programm konzeptionell und prozessorientiert zu verbessern sowie die Wirkungsorientierung und auch die Kooperation der beiden Organisationen zu unterstützen.

  • Univation evaluiert im Auftrag der Clubcommission Berlin das Projekt „Mental Health in Clubs“, welches neue Wege erprobt, die Gesundheit am Arbeitsplatz von Mitarbeitenden im Nachtleben zu fördern. Das Projekt will die individuelle Resilienz der Mitarbeitenden und Führungskräfte stärken und zugleich die Widerstandsfähigkeit der Clubs als Organisation verbessern. 

  • Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft e. V. setzt seit September 2016 die Initiative Demenz Partner um. Ziel ist es, Menschen, die mit Demenz in Berührung kommen, aber auch die allgemeine Öffentlichkeit über Demenzerkrankungen zu informieren. Darüber hinaus soll die Sensibilität für Menschen mit Demenz und deren Angehörigen erhöht und das Thema in der Mitte der Gesellschaft verankert werden. Außerdem werden über die Initiative verschiedene Akteure zum Thema Demenz vernetzt. 

  • Das Projekt „Förderung von taxonomischem Wissen als Grundlage für den Naturschutz - Erfolge, Defizite und Perspektiven“ - kurz FÖRTAX möchte einen Überblick über die verschiedenen Ansätze im Bereich der Artenkenntnis schaffen – von der Motivation, sich für Artenvielfalt zu interessieren bis zur taxonomischen Forschung, vom Erarbeiten taxonomischen Wissens über das Vermitteln bis zu dessen Anwendung. Die Evaluation soll herausarbeiten, inwiefern die Datenbank zielführend angelegt und erweitert wurde und ob die in durchgeführten Konferenzen die Zielgruppe erreichen, Inhalte hinreichend transportieren und eine ergebnisreiche Diskussion ermöglichen konnten.

  • Univation führt im Auftrag der Aktion Mensch eine qualitative Netzwerkanalyse im Programm „Inklusion vor Ort“ durch, um zu erforschen, welche Charakteristika professionelle Netzwerke aufweisen sollten, damit sie Inklusion wirksam befördern können, und welche Faktoren eine wirksame Förderung von Inklusion beeinflussen.

  • Das Förderprogramm „Inklusion vor Ort“ wird in Schleswig-Holstein (SH) paritätisch durch den Aktion Mensch e. V. (AM) und das Land (vertreten durch die die Staatskanzlei des Landes Schleswig-Holstein) getragen. Es sollen in einer externen Evaluation die Funktionsweise des Programms und das Gelingen überprüft werden, die fünf geförderten Netzwerke bei einer wirkungsorientierten Arbeitsweise vor Ort zu unterstützen und damit zu einem Beitrag für einen inklusiven und barrierefreien Sozialraum zu leisten.